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Studienfahrt nach Berlin 2015
Berlinfahrt Reichstag
Um 6 Uhr morgens am Freitag, den 20. Februar, begann unsere Studienfahrt nach Berlin an den Bushaltestellen des Kepis. Begleitet von unseren Lehrer Frau Haas, Frau Massow, Frau Toll, Herrn Kröner und Herrn Roser starteten wir in Richtung Weimar, unserer ersten Station. Dort besuchten wir direkt nach unserer Ankunft die Gedenkstätte Buchenwald. Buchenwald war im Zweiten Weltkrieg ein Konzentrationslager. Heute kann man das Gelände besichtigen und es gibt auch eine Ausstellung und einen Film zum Thema. Ebenso standen in Weimar ein Stadtrundgang sowie der Besuch im Goethe- und Schiller-Museum auf der Tagesordnung. Die Abende verbrachten wir in Kleingruppen in der Stadt.
Schon am Sonntag folgte unsere Weiterfahrt nach Berlin. In Potsdam legten wir einen Zwischenstopp ein, um das Schloss Sanssouci, die Sommerresidenz von König Friedrich dem Großen, zu besuchen. Wir erhielten eine Führung bei der wir allerhand Interessantes erfuhren. So zeigt etwa der Name „Sanssouci“ („ohne Sorge“), dass Friedrich dieses Schloss als seinen Rückzugsort zur Erholung nutzte. Anschließend ging die Reise weiter in unsere Hauptstadt Berlin. Hier wurde uns ein lehrreiches und spannendes Programm geboten.
Da wir eine recht große Gruppe waren, wurden wir täglich in Kleingruppen aufgeteilt. Diese besuchten jeweils verschiedene Sehenswürdigkeiten. Diese waren: der Bundestag, das Bundeskanzleramt, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, das Bundesministerium für Verteidigung, das Denkmal der Sinti und Roma, das Holocaust-Denkmal, das Denkmal für Homosexuelle, das Stasi-Gefängnis und die Bernauer Straße mit der Gedenkstätte an die Deutsche Teilung.
Es gab für jeden Tag zwar einen Plan, allerdings wartete auch so manche Überraschungen auf uns. So wurden wir zum Beispiel im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung vom Staatssekretär und Wahlkreisvertreter des Kreises Freudenstadt Herrn Hans-Joachim Fuchtel persönlich begrüßt.
Die Abende durften wir in selbst zusammengestellten Kleingruppen verbringen. Bis 22:30 Uhr lag uns Berlin zu Füßen und wir konnten die Stadt mit Hilfe der U- und S-Bahnen unsicher machen. Am Dienstagabend stand jedoch ein gemeinsamer Besuch des Berliner Ensembles an. Wir sahen das Stück „Andorra“ von Max Frisch. Am nächsten Abend hatten wir die Wahl zwischen vier verschiedenen Aktivitäten: „Die Distel“ (ein politisches Kabarett), „Die Akte Carmen“ (Oper im Neuköllner Opernhaus), „Die Präsidentinnen“ (Theaterstück von Werner Schwab im Berliner Ensemble), „Mein Kampf“ (Theaterstück von George Tabori im Berliner Ensemble). Doch leider konnte das Stück „Mein Kampf“ nicht stattfinden und so sah diese Gruppe ein Stück von Shakespeare.
Abschließend können wir sagen, dass wir in dieser Woche sehr viel gelernt und jede Menge neue Eindrücke gesammelt haben. Es war Unterricht, wie man ihn sonst nicht kennt, da es einfach etwas Besonderes ist, Orte des Geschehens persönlich zu besuchen. Weil auch der Spaß nicht zu kurz kam, kann die Berlinfahrt als rundum gelungen bezeichnet werden.
 
Text und Bild: Hannah Baur & Annika Kälberer