Kollegenverabschiedung

Kollegenverabschiedung 2014Traditionell wurde auch dieses Schuljahr am Kepler-Gymnasium wieder mit der Verabschiedung der ausscheidenden Kollegen beschlossen. Zu Beginn wurden von Schulleiterin Perdita Toll die Referendare Laura Hurth, Janina Schneidewind, Jonas Feldhammer, Jan Huml und Raphael Siebler verabschiedet. „Leer ausgehen“ mussten in dieser Hinsicht Ingeborg Gnannt und Julia Schaile. Dies jedoch aus gutem Grund: Die beiden bleiben dem Kepler-Gymnasium erhalten und werden hier ab nächstem Schuljahr als „normale“ Lehrer unterrichten.
Im vergangenen Schuljahr musste das Kepler-Gymnasium zudem auf einige abgeordnete Lehrkräfte zurückgreifen, um den Unterricht stemmen zu können. Diese nicht ganz einfache Doppelbelastung – Unterricht an der Stammschule und an einer zusätzlichen Schule – haben, so betonte Perdita Toll, die Kollegen mit Bravour gemeistert. Mit Ende dieses Schuljahres wurden daher Leif Brackelmann, Elisabeth Baret, Anousone Chanthasousat, Alice Graser, Claire Kahmann und Laura Thomsen zurück in Richtung ihrer Stammschulen verabschiedet.
Maria Gonzales und Karin Steifensand halfen im vergangenen Schuljahr die Lücken zu schließen, die durch die ein oder andere Schwangerschaft aufgetreten waren. Auch sie wurden von Schulleiterin Toll verabschiedet.
Die Englisch- und Sportfachschaften müssen einen doppelten Abgang zweier junger Lehrer verkraften: Tomi Kiefer zieht es nach vier Jahren näher an seinen Wohnort nach Hausach. Die Schule verliert in ihm einen engagierten Lehrer, das gesamte Kollegium einen stets fröhlich gelaunten Kollegen.
Auch Corinna Reinert, die nach fünf Jahren das Kepler-Gymnasium verlässt, kehrt in ihre Heimat nach Karlsruhe zurück. Während sie in Freudenstadt das Comenius-Projekt mitbetreut hat, wird sie sich in nächster Zeit erst einmal um ihren anstehenden Nachwuchs kümmern.
Mit Bernhard Förderer und Manfred Böhm verliert das Kepler-Gymnasium zudem zwei Urgesteine, die die Schule über Jahrzehnte in zahllosen Positionen prägten. Förderer, seit 36 Jahren vor Ort, trat bis zuletzt vor allem als Verbindungslehrer in Erscheinung. Gleich ob bei der Aufnahme der neuen Fünftklässler oder bei Konflikten mit Schülern: „Von ihm hat die Schule unendlich profitiert“, so Direktorin Toll, da er das Kollegium für viele Phänomene sensibilisiert und geschult habe.
Manfred Böhm war seit 1977 am Kepler-Gymnasium tätig, davon u.a. lange Jahre als Oberstufenberater. „Ihre ruhige und gelassene Art, sowohl im Unterricht, als auch innerhalb des Kollegiums haben mir immer imponiert“, so Schulleiterin Toll. Ein große Lücke hinterlässt der Abschied der beiden Lehrkräfte für die Direktorin auch in anderer Hinsicht: „Langsam habe ich keine Ansprechpartner mehr, wenn ich irgendetwas von früher wissen will.“
Alle verabschiedeten Lehrer erklärten einstimmig, sowohl mit einem lachenden, an diesem Abend jedoch vor allem mit einem weinenden Auge die Schule zu verlassen. Der gute Rückhalt im Kollegium wurde dabei stets hervorgehoben. Sichtbar wurde dieser auch in den Verabschiedungen durch die einzelnen Fachschaften, die die Ausscheidenden jeweils mit kleinen Geschenken entließen.

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