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Home Aktuelles Archiv Schuljahr 2012 / 2013 „O Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald ...“
„O Täler weit, o Höhen, o schöner grüner Wald ...“
Geschrieben von westwegwanderer Erstellt: 02. August 2013   
Westweg 2013 1Bereits zum zweiten Mal haben wir, Schüler des Kepler-Gymnasiums, uns auf den (West-) Weg gemacht, um den Schwarzwald zu entdecken. Damals ging es auf dem Westweg vom Kniebis zum Titisee und diesmal wanderten wir, die Abiturienten Friederike Bischoff, Bruno Blum, Felix Grieshaber, Ronan Stäudle, Urs Gebert und der 8.-Klässler Leonhard Bernea mit Lehrer Ruben Pallesche vom Titisee zum Ziel des Westweges, dem Badischen Bahnhof in Basel.
Wir haben die westliche Variante über die Schwarzwaldriesen Feldberg, Belchen und Blauen gewählt. Gleich am ersten Tag stand der Feldberg auf dem Programm, an dessen Fuße nach der Überquerung das Lager aufgeschlagen wurde.Wir machten ein Feuer und lauschten in der Abenddämmerung einem Hornbläser, der in der Ferne Abendlieder spielte. Am nächsten Morgen erfrischte uns die Dusche mit kaltem Quellwasser und so starteten wir die wohl schönste Etappe, die über den Belchen. Noch wussten wir nicht, dass wir hier am Lager eine der letzten Quellen auf unserer Reise gesehen hatten. Die Wasserknappheit begleitete uns seitdem.
Der Aufstieg zum Belchen war anstrengend, doch die Jungs ließen es sich nicht nehmen, den Gipfel rennend unter „Euro-Training – Rufen“ zu erstürmen. Beim Abstieg ließen wir unsere sichere Schutzhütte für die Nacht am Wege liegen und machten noch einen Umweg zum Nonnenmattweiher. Wanderer erzählten uns von der idyllischen Lage und von der Möglichkeit zu baden.
Hier hat uns in der Nacht dann ein kräftiges Gewitter überrascht. Die Plane, auf der wir unsere Matten ausgebreitet hatten, musste im Finstern zum Zelt umfunktioniert werden. Überraschenderweise hat die Konstruktion die Gewitter überstanden. So richtig nass waren am nächsten Morgen eigentlich nur die Sachen, die wir zum Trocknen aufgehängt hatten.
So ging es nun über den Blauen zur letzten Hütte. Doch hier war nun schon der Wetterwechsel zu spüren. Die Sonne verabschiedete sich und wir liefen die letzten 9 Kilometer im Regen. Nach einer nassen Nacht brachen wir zu unserer längste Etappe mit 29 km in Richtung Basel auf. Es hat die ganze Zeit geregnet: mal schwach, mal stark, mal wolkenbruchartig.
So viele Eindrücke werden wir wohl nicht mehr vergessen. Dazu gehören die wunderbare Landschaft, die Schmerzen, die so eine Wanderung mit sich bringt, das Essen, das Bruno jeden Tag gekocht hat, die Ruhe, die Weite, der Durst, die Kälte und Hitze aber auch die Sehnsüchte. So träumten manche von einer Yufka, einem kalten Bier, einer Thai-Massage, einem weichen Bett, einer Dusche oder einem echten WC.
Da auch diesmal wieder vier Chorsänger der Schule dabei waren, begleiteten uns auch die Lieder des Sommerkonzertes. Das Lied „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ wird uns wohl alle noch eine Weile im Schlaf verfolgen.
Vier sehr schöne aber auch anstrengende Tagen liegen nun hinter uns. Jetzt fehlt uns nur noch ein Teil, nämlich von Pforzheim zum Kniebis.
YOLO! Wir sehen uns nächstes Jahr!
 
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