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Home Aktuelles Archiv Schuljahr 2017/2018 Was bedeutet eigentlich Lobbyismus?
Was bedeutet eigentlich Lobbyismus?
Besuch Esken 2018 Lobbyismus - was heißt das eigentlich genau? Warum gibt es so etwas wie Fraktionsdisziplin, wenn doch jeder Abgeordnete nur seinem Gewissen unterworfen ist? Die Fragen waren nicht einfach, als die SPD-Abgeordnete Saskia Esken beim Neigungskurs „Gemeinschaftskunde“ des Freudenstädter Kepler-Gymnasiums vorbeischaute, um mit den Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse über die Arbeit einer Abgeordneten des Deutschen Bundestags zu diskutieren.
Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler erst einen Überblick über den Alltag einer Abgeordneten im Bundestag, die verschiedenen Aufgaben in Berlin sowie im Wahlkreis Freudenstadt-Calw.
Die Themen „Lobbyismus“ und „Fraktionsdisziplin“ wurden von den Schülerinnen und Schülern zuvor im Unterricht bei Frau Holzwarth behandelt. Nach Eskens Vortrag hatten die Jugendlichen die Chance, Fragen zu stellen.Diese umfassten neben den bereits aufgegriffenen Themen verschiedene Bereiche von Innen- und Außenpolitik, wie Geschlechtergleichstellung, Sozialstaat und Konflikte innerhalb Europa sowie weltweit.
Besonders interessiert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler an den Hintergründen der letzten Bundestagswahl und daraus folgend der Regierungsbildung und dem neuen Parlament. Auch die Themengebiete Digitalisierung und Bildung spielten eine große Rolle in der Diskussion - einerseits für die Jugendlichen, aber ebenfalls für die Abgeordnete Esken, die in der vergangenen Legislaturperiode ihren Fokus vor allem auf die Bedeutung der Digitalisierung für Bildung und Forschung gelegt hatte. Als ganz besondere Fähigkeiten, die die Schule heutzutage den Schülerinnen und Schülern vermitteln müsse, nannte sie neben dem Umgang mit der Technik Teamfähigkeit, kritisches Denken und die Bereitschaft, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Gerade über solche Ideen nah am Alltag der Jugendlichen entstand bald eine lebhafte Diskussion. Dieser Dialog mit verschiedenen Bürgern des Kreises, erklärte Frau Esken, gehöre für sie zu einer der schönsten Seiten der Arbeit als Abgeordnete.
 
Von Marianne Wesle