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Exkursion Dachau-Nürnberg

20200303 144113Morgens früh, bereits um 5:50 Uhr (!), startete unsere Exkursion nach Dachau. Begleitet von den Lehrern Frau Haas, Frau Hölz, Frau Sporken, Herr Astfalk, Herr Hornung und Herr Stimmler machten sich die vier Klassen per Bus auf direktem Weg zu dem ehemaligen Konzentrationslager Dachau auf. Dort angekommen erhielten wir klassenweise eine Führung durch die Anlage. Darin inbegriffen war das Museum, wo unter anderem eindrucksvolle Bilder und persönliche Gegenstände der Inhaftierten zu sehen waren. Im Anschluss besichtigten wir die Gebäude, wie beispielsweise die Baracken oder das Krematorium. Die menschenverachtenden Bedingungen innerhalb des Lagers wurden uns bei diesem Rundgang besonders eindrücklich näher gebracht. Auch das Wissen, dass all das vor nicht all zu langer Zeit geschah, wurde uns hier immer bewusster. Der Vorsatz „nie wieder“ wurde uns durch die Gedenkstätte auf einzigartige Weise präsent gemacht.
Gegen 15 Uhr ging es weiter nach Nürnberg zur Jugendherberge. Nach Beziehen der Zimmer stand uns der Abend zur freien Verfügung, den die meisten in der Altstadt Nürnbergs mit Essen verbrachten. Gegen 22 Uhr sollten dann alle auf ihren Zimmern sein, was fast reibungslos geklappt hat. Morgens durften wir uns an dem tollen und vielfältigen Frühstücksbuffet der Herberge satt essen. Danach ging es gleich weiter zum früheren Reichsparteitagsgelände, welches sich in Nürnberg befand. Da unsere Gruppe sehr groß war, wurden wir in in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe selbstständig mit den zur Verfügung gestellten Audioguides das Museum erkundete, wurde die andere Gruppe durch das großflächige Gelände der NSDAP-Reichsparteitage geführt. Dazu gehörte zum Beispiel das Zeppelinfeld mit seinen gigantischen Tribünen. Besonders der Größenwahn der Nationalsozialisten und die teils versteckte Symbolik innerhalb der Konstruktionen waren beeindruckend, aber auch traurig anzusehen. So erfuhren wir unter anderem, dass die riesige 20200303 125620Kongresshalle ein Abbild des Kolosseums von Rom war, jedoch im viel größeren Ausmaß, um Macht und Stärke zu vermitteln. Nach der Mittagspause wurden die Gruppen getauscht. Gegen 15 Uhr traten wir die Heimfahrt zurück nach Freudenstadt an, wo wir gegen 18:45 ankamen.
Im Rückblick lässt sich festhalten, dass die beiden Tage für jeden sehr informativ waren und uns tiefe Einblicke in die Geschichte des Nationalsozialismus gebracht haben. Aus diesem Grund sind wir der Meinung, dass diese Exkursion auf jeden Fall weiterhin durchgeführt werden sollte.
 
L. und H., 10d

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