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DR. TIMM KERN IM FRAGENHAGEL DER J1-WIRTSCHAFTSKURSE

Der Landtagsabgeordnete Dr. Timm Kern (FDP) folgte der Einladung der Lehrkräfte Simone Steinbach und Christoph Rempfer, welche die beiden Wirtschaftskurse der 12. Klasse unterrichten, und stellte sich 90 Minuten lang den Fragen der Jugendlichen. Diese erkundigten sich zunächst nach dem Werdegang des FDP-Bildungspolitikers, nach seinem Arbeitsalltag und innerparteilichen Einschätzungen. Timm Kern berichtete von seiner Zeit bei den Jungen Liberalen, denen er seit seinem 17. Lebensjahr angehörte und erzählte von seinen ersten politischen Schritten im Horber Gemeinderat, in dem er bis 2002 aktiv war und viele Jahre lang den Vorsitz der FD/FW-Fraktion übernommen hatte. „Mein Alltag als Abgeordneter ist sehr abwechslungsreich. Kein Tag gleicht dem anderen“, beantwortete er die Frage nach einem typischen Tag in seiner Arbeitswoche. Besonders gefalle ihm an seinem Beruf der Kontakt zu so vielen unterschiedlichen Menschen und dass er es immer wieder schaffe – trotz seiner Oppositionsposition im Landtag – Themen konstruktiv voranzutreiben und Situationen positiv für Betroffene zu verändern.

Eine Schülerin kritisierte den geringen Frauenanteil in den Parlamenten und erfragte Kerns Haltung zu einer Frauenquote. Dieser wog ab, ob eine starre Quote wirklich das beste Mittel für das genannte Ziel sei. Niemand sollte doch aufgrund seines Geschlechts gewählt oder nicht gewählt werden. Wichtig sei es ihm, dass es immer noch viel zu viele strukturelle Probleme für Frauen gebe, sich politisch zu engagieren. Dringend müsse es zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Politikbereich kommen – und zwar sowohl für Männer wie für Frauen.

Als Wirtschaftskurs interessierten sich die Schülerinnen und Schüler natürlich auch für Wirtschaftsthemen, insbesondere sollte der Abgeordnete Position beziehen zu Fragen nach der CO2-Steuer, Mehrwertsteuersenkungen, nachhaltiger Energiewirtschaft und den steigenden Benzinpreisen. Auch die unterstellte Nähe der FDP zur Wirtschaft wurde hier erfragt. Kern legte dar, dass die finanziellen Mittel, die der Staat investieren wolle, beispielsweise die Renovierung einer Schule, ein Kulturprojekt oder soziale Maßnahmen, auch erwirtschaftet werden müssten. Eine Finanzierung durch Schulden gehe zu Lasten der zukünftigen Generation und dies könne nicht im Sinne der Allgemeinheit sein.

„Ich freue mich immer sehr über den direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern. Politik sollte konkret erlebbar und verständlich sein und durch meine Schulbesuche versuche ich genau dazu einen Beitrag zu leisten. Ansonsten können sich junge Menschen beispielsweise auch über meinen Instagram-Account über meine Arbeit informieren. Das gilt natürlich auch für alle anderen Interessierten“, fasste der Landtagsabgeordnete seinen Besuch zusammen.